„Kultur ist das was bleibt“ – Kulturförderung in Kommunen

 

Für uns Grüne ist klar, dass der Wert von Kunst und Kultur nicht allein in ökonomischen Größen gemessen werden kann. Doch nimmt man diese politisch dennoch zentrale Perspektive ein, zeigt sich auch klar in Zahlen: die Kultur- und Kreativwirtschaft ist ein relevanter Wirtschaftsfaktor, deren Bruttowertschöpfung etwa gleichauf mit der des Maschinenbaus liegt, während andere Brachen wie die Chemische Industrie sogar übertroffen werden. Investitionen in die Kulturwirtschaft können daher auch ein entscheidendes wirtschaftliches Standbein für Kommunen und Gemeinden sein.

Der Mehrwert kultureller Angebote durch u.a. die Prägung der Identität der Region, das Maß sozialer Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger, die Bildung zu Teamfähigkeit, Kreativität und Reflexionsvermögen ist nicht in Zahlen zu messen aber kann gar nicht überschätzt werden. Nicht zuletzt, da all diese und viele andere durch Kunst- und Kultur geförderten individuellen und gesellschaftlichen Prozesse das Fundament unserer Demokratie darstellen.

Der von der Bezirksvorsitzenden Agnes Krumwiede eingebrachte und nahezu einstimmig auf dem oberbayerischen Bezirksparteitag der Grünen beschlossene Antrag zur Kulturförderung in Kommunen und Gemeinden fordert deshalb unter anderem dem Kunst- und Kulturbereich auch kommunal den angemessenen Platz einzuräumen: „Für uns gehört die Kultur zur Daseinsvorsorge. Wir fordern insbesondere eine faire Bezahlung für alle Künstler*innen und die Gleichstellung der Frauen im Kulturbetrieb. Die „Spezlwirtschaft“ auf Kommunalebene wollen wir durch transparente Förderkriterien und öffentliche Stellenausschreibungen beenden.“

Den Beschluss im Wortlaut finden Sie hier: Kultur_ist_das_was_bleibt

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