Rund 25 Grüne aus ganz Oberbayern sind am 26. September 2026 in der Landesgeschäftsstelle in München zum Arbeitskreis „Ländliche Räume stärken“ zusammengekommen. Der Arbeitskreis geht auf einen Antrag der Bezirksversammlung 2026 zurück, der sich mit der ungleichen Zuschneidung der oberbayerischen Stimmkreise und einer Unterrrepräsentanz des ländlichen Raums im bayerischen Landtag und im oberbayerischen Bezirkstag befasste.
Vertreten waren 18 Kreisverbände von Ingolstadt bis Garmisch-Partenkirchen und von Landsberg am Lech bis ins Berchtesgadener Land. Dazu kamen Irina Freihart und Ulrike Goldstein für den Bezirksvorstand, Florina Vilgertshofer für die Bezirkstagsfraktion, Gisela Sengl für den Landesverband und Dr. Markus Büchler, MdL für die Landtagsfraktion. Moderiert wurde immer abwechselnd zwischen Irina Freihart und Thomas von Sarnowski.
Schon die Vorstellungsrunde zeigte, wie vielfältig Oberbayern ist: Ländliche Regionen, Städte, Speckgürtel-Orte und Landkreise zwischen Stadt und Land bringen ganz unterschiedliche Erfahrungen mit. Themen wie Mobilität, ÖPNV und die Energiewende vor Ort kamen dabei zur Sprache.
Nach einem Impuls zum Bayerischen Wahlsystem und den Zuschneidungen der Stimmkreise in Oberbayern diskutierte die Runde, wie wir gemeinsam an einem Strang ziehen können. Am Nachmittag arbeiteten die Teilnehmenden in Gruppen an der Frage, wie wir uns in Oberbayern zur Landtagswahl organisieren wollen. Dabei kamen viele Ideen zusammen: starke Strukturen und Anlaufstellen vor Ort, mehr gegenseitige Unterstützung zwischen den Kreisverbänden, eine gute Begleitung für Kandidierende und Themen, die die Menschen auf dem Land bewegen.
Die Ergebnisse fließen nun in die weitere Arbeit des Arbeitskreises ein. Der Arbeitskreis trefft sich über die nächsten Monate noch 3 Mal und die Ergebnisse werden dann im Frühjahr auf einem oberbayerischen Kreisvorständetreffen vorgestellt.