Oberbayern entwickeln und nicht zerstückeln!

 

Die Grünen in Oberbayern lehnen die von MP Söder vorgeschlagene Zerstückelung Oberbayerns durch die Herauslösung der Stadt München kategorisch ab.

Agnes Krumwiede, Bezirksvorsitzende: „Dem fränkischen Wahlkämpfer Söder gehen anscheinend die Ideen aus, die Vorschläge werden immer absurder. Oberbayern ist ein historisch und kulturell gewachsener Raum, dessen Hauptstadt München integraler Bestandteil dieses Regierungsbezirks ist. München gehört zu Oberbayern!“

Dr. Markus Büchler, MdL und Bezirksvorsitzender: „München, sein Umland und das restliche Oberbayern sind eng miteinander verbunden und verwoben: Probleme des Verkehrs, der Siedlungs- und Gewerbeentwicklung aber auch der Zuzugsdruck auf München mit wachsenden Miet- und Immobilienpreisen brauchen mehr und nicht weniger regionale Zusammenarbeit! MP Söder reißt Gewachsenes auf und schafft neue Gräben. Ganz im Gegenteil dazu, wollen wir Grüne eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Stadt und Land, um die Herausforderungen der Zukunft zu lösen.“

In der Presse wird die Pressemitteilung aufgegriffen und auch Unverständnis und Kritik von verschiedenen anderen Seiten dargelegt.

Presse zu dieser PM:

SZ Landkreis München_Umstrittener Söder-Vorschlag – „So etwas reißt man nicht auseinander“

BR24_Grüne_Oberbayern_gegen_Söder_Pläne

Münchner-Merkur_einschneidene Reform_Behörden_überrascht

DPA-Donaukurier_Regierung von Oberbayern unvorbereitet

Auch im Nachgang werden die Gegenargumente der oberbayerischen Grünen vielfach bestätigt:

SZ Bayern_Neuer Regierungsbezirk – Söder sollte von Stuttgart lernen | Bayern

„Im Gegenteil: Söders Pläne könnten sich da sogar als kontraproduktiv erweisen. Denn in München und seinem Umland wächst ganz (und viel zu) langsam das Bewusstsein, dass die Probleme nicht an den Stadtgrenzen enden; zaghaft beginnen die Kommunalpolitiker beider Seiten zu kooperieren. Eine eigene Staatsadministration nur für die Metropole dürfte verwaltungstechnisch den Graben vertiefen, der politisch überwunden werden soll“, schreibt beispielsweise Kassian Stroh in der Süddeutschen Zeitung.

 

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