PM: Aigners Bremsen beim Klimaschutz gefährdet Chancen der bayerischen Wirtschaft

Pressemitteilung:

Kritik am Klimaschutzplan 2050: Aigners Bremsen beim Klimaschutz gefährdet Chancen der bayerischen Wirtschaft

Die oberbayerische CSU-Vorsitzende und Wirtschaftsministerin Ilse Aigner hat den Klimaschutzplan 2050 der Bundesumweltministerin Barbara Hendricks mit den Worten kritisiert, zu viel Klimaschutz schade der bayerischen Wirtschaft im internationalen Wettbewerb.

Dr. Markus Büchler, Vorsitzender der Grünen in Oberbayern: „Wenn Frau Aigner den Klimaschutz bremst, leistet Sie der Wirtschaft hierzulande einen Bärendienst. Klimaschutz ist kein Risiko sondern die Chance schlechthin für unsere Wirtschaft, insbesondere für viele High-Tech-Firmen in Oberbayern. Energieeffizienz und innovative Produkte im Bereich Erneuerbare Energien sind die Exportschlager von Morgen. Richtige politische Rahmenbedingungen, die Forschung und Entwicklung bei klimafreundlichen Produkten beschleunigen sind eine wichtige Triebkraft für unsere erfolgreichen Unternehmen. Ohne Druck für mehr Klimaschutz werden konkurrierende Unternehmen aus China und anderen Ländern die Marktführerschaft übernehmen.

Das Problem am Klimaschutzplan 2050, den die SPD-Ministerin Hendricks vorgelegt hat, ist nicht zu viel Klimaschutz sondern ein Mangel an konkreten Maßnahmen und Vorgaben. So will sich die Bundesregierung offenbar mit dem lapidaren Satz begnügen, man strebe eine Senkung der PKW-Emissionen an. Das ist zu unkonkret! Der Klimaschutzplan der Bundesregierung in seinem aktuellen Stadium treibt weder die Energie-, noch die Verkehrs- noch die Agrarwende voran. MEHR Klimaschutz ist gut für unsere Wirtschaft, insbesondere im internationalen Wettbewerb, Frau Aigner!“

Quelle Aigner-Aussage und Hintergrundinformationen u.a. hier: http://www.morgenpost.de/wirtschaft/article208480521/Streit-um-Fahrplan-der-Bundesregierung-fuer-Klimaschutz.html

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